Vor 25 Jahren wurde der österreichische Strommarkt vollständig geöffnet. Unternehmen können seither ihren Energielieferanten frei wählen und Verträge flexibler gestalten. power solution wurde im Zuge dieser Veränderung gegründet und begleitet Unternehmen seit damals durch einen Energiemarkt, der sich laufend weiterentwickelt.
Vom Lieferantenwechsel zur aktiven Steuerung
Mit der Liberalisierung entstand mehr Wettbewerb. Unternehmen erhielten neue Möglichkeiten beim Energieeinkauf, der Preis und die Vertragsbedingungen rückten stärker in den Mittelpunkt.
Heute reicht es meist aber nicht mehr, regelmäßig Angebote zu vergleichen. Energiepreise können sich rasch verändern. Seit 2022 sind diese Schwankungen besonders deutlich spürbar. Gleichzeitig wächst der Anteil erneuerbarer Energien. Dadurch hängt der Wert von Energie stärker davon ab, wann sie gebraucht und beschafft wird.
Für Unternehmen wird Energie damit zunehmend zu einer Frage der Planung und Steuerung. Ein günstiger Vertrag bleibt wichtig, er ist aber nur ein Teil der Entscheidung.
Was Unternehmen im Blick halten sollten
Eine tragfähige Energiestrategie beginnt mit einem klaren Bild des eigenen Verbrauchs. Unternehmen sollten wissen, wann, wo und wofür sie Energie einsetzen. Diese Informationen helfen, Beschaffung und Betrieb besser aufeinander abzustimmen.
Wichtige Grundlagen sind:
- Verbrauchsdaten: Sie zeigen, wann und an welchen Standorten Energie benötigt wird.
- Prognosen: Sie helfen, den künftigen Bedarf realistischer einzuschätzen.
- Eigenerzeugung: Photovoltaik und andere Anlagen können die Beschaffung verändern.
- Flexibilität: Manche Prozesse lassen sich zeitlich verschieben oder an die Verfügbarkeit von Energie anpassen.
- Speicher und gemeinsame Versorgung: Je nach Betrieb können sie Teil der Energielösung sein.
Intelligente Stromzähler liefern dafür genauere Verbrauchsdaten. Entscheidend ist, dass Unternehmen die Daten nicht nur sammeln, sondern für konkrete Entscheidungen nutzen.
Daten brauchen Bezug zum Betrieb
Daten allein senken keine Kosten. Erst wenn sie verständlich aufbereitet und mit den Abläufen im Unternehmen verbunden werden, entsteht eine verlässliche Grundlage für Entscheidungen. Dazu gehören auch realistische Annahmen zur betrieblichen Entwicklung: Ändern sich Produktionszeiten, Auslastung oder Standorte, verändert sich meist auch der Energiebedarf.
Deshalb sollten Unternehmen Markt, Technik, Verbrauch und Abrechnung gemeinsam betrachten. So lässt sich besser beurteilen, welche Beschaffungsform passt und welche Möglichkeiten im eigenen Betrieb tatsächlich umsetzbar sind.
25 Jahre Erfahrung mit einem System im Wandel
In 25 Jahren hat sich der Blick auf Energie deutlich erweitert: Aus dem Einkauf eines Liefervertrags ist eine laufende Managementaufgabe geworden. power solution unterstützt Unternehmen dabei, Energiebeschaffung, Verbrauchsdaten und technische Möglichkeiten in einer gemeinsamen Entscheidungsgrundlage zusammenzuführen. Heute betreuen wir mehr als 1.000 Kund:innen mit rund 25.000 Abnahmestellen und einem Energievolumen von 2.500 GWh.
Der Markt wird sich weiter verändern. Für Unternehmen bleibt daher wichtig, den eigenen Energiebedarf zu kennen und Entscheidungen regelmäßig an die tatsächliche Entwicklung im Betrieb anzupassen.
