Das Jahr 2026 hat in Österreich mit außergewöhnlich niedrigen Temperaturen begonnen. Von neuen Kälterekorden über die Warnstufe einer starken Kältebelastung haben die ersten Tage des Jahres bereits einiges geboten. Für Unternehmen bedeutet das: Die Fernwärmeanlagen laufen auf Hochtouren und die Kosten steigen entsprechend. Gerade in Zeiten hoher Energiepreise stellt sich für viele Betriebe die Frage, wie sie ihre Fernwärmekosten gezielt und nachhaltig reduzieren können.
Die gute Nachricht: Auch ohne Anbieterwechsel gibt es wirksame Hebel, um Einsparungen zu realisieren.
Die wesentlichen Stellschrauben, um Ihre Fernwärmekosten im Zaum zu halten
Für Unternehmen gibt es zwei zentrale Stellschrauben, durch die sie ihre Fernwärmekosten um rund ein Drittel senken können: Die eingestellte Leistung und die Verteilung der Wärme im Gebäude.
1. Leistung richtig einstellen
Die eingestellte Leistung kann man sich ähnlich vorstellen wie einen ständig offen gehaltenen Wasserhahn – viele Betriebe bezahlen für mehr als sie tatsächlich brauchen. Es lohnt sich daher eine Messung des tatsächlichen Verbrauchs und die Absenkung der Leistung auf Basis des Verbrauchs. Allein damit können bis zu 15% der Kosten eingespart werden.
2. Wärme optimal verteilen
Die zweite Stellschraube ist die Verteilung der Wärme im Gebäude. Mithilfe eines hydraulischen Abgleichs wird geprüft, wie viel Wärme in einzelne Stränge – also Heizkörper, Lüftungsregister und Warmwasser – fließt. Oft zeigt sich: Manche Bereiche sind überversorgt, andere unterversorgt. Eine präzise Justierung sorgt dafür, dass jede Zone genau die Wärmemenge erhält, die sie benötigt. Das senkt die Kosten um weitere bis zu 20%.
Wie power solution hilft, bei Ihren Fernwärmekosten einzusparen
Mit dem Fernwärme-Check von power solution, begleiten wir Unternehmen strukturiert und praxisnah zu ihren Einsparpotentialen. Der Prozess besteht dabei aus drei klaren Schritten:
1. Rechnungs- und Vertragscheck
2. Messung der tatsächlichen Verbrauchsdaten über einen Monat
3. Hydraulischer Abgleich
So werden erste Optimierungsmöglichkeiten durch einen Blick auf bestehende Verträge aufgezeigt. Mit dem Erfassen der Verbrauchsdaten wird deutlich, ob die eingestellte Leistung angepasst werden kann. Und der hydraulische Abgleich sorgt für die korrekte Justierung der Wärmemenge in die unterschiedlichen Stränge.
Durch diesen Prozess wird an allen Stellschrauben gedreht, um ihre Fernwärmeanlage effizienter zu machen und Kosten zu senken.
Technik und Nutzungsverhalten zusammen denken
Mit dem Fernwärme-Check wird Ihre Fernwärmeanlage technisch optimiert, was sich direkt auf die Kosten auswirkt. Zusätzlich können Unternehmen durch das richtige Nutzverhalten Einsparpotentiale wahrmachen. Der Schlüssel dafür: Intelligente Temperatursteuerung. Diese ermöglicht es, Heizzeiten bedarfsgerecht anzupassen, etwa durch Absenkung in der Nacht oder an Wochenenden.
Besonders in der Hotellerie zeigt sich hier großes Potential: Belegte Zimmer werden komfortabel beheizt, während unbelegte Bereiche Energie sparen.
Ergänzend dazu wirken Mitarbeiterschulungen nachhaltig. Schon einfache Maßnahmen, wie richtiges Lüften oder das bewusste Regulieren der Raumtemperatur, senken den Energieverbrauch spürbar.
