Energiemarktinfo 08/2019

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Wirtschaftslage: Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom April 2019 zeigen trotz der mittlerweile deutlichen Rückgänge gegenüber dem Vorjahr weiterhin recht gute Konjunktureinschätzungen der österreichischen Unternehmen. Die Betriebe beurteilen – ausgehend von einem hohen Niveau – die aktuelle Konjunkturlage etwas schlechter als in den Vormonaten. Die Konjunkturerwartungen stabilisieren sich nach den Rückgängen der vergangenen Monate. Der Index der aktuellen Lagebeurteilungen für die Gesamtwirtschaft bleibt im April (unter Ausschaltung saisonal bedingter Schwankungen) 1,9 Punkte unter dem Wert des Vormonats, notiert aber mit 14,2 Punkten weiter auf recht zuversichtlichem Niveau. In der Bauwirtschaft verliert der Index 11,1 Punkte, befindet sich aber mit einem Wert von 31,1 Punkten weiter auf einem sehr optimistischen Niveau.

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Wirtschaftsklima in der Eurozone ist weitestgehend stabil und sinkt EU-weit. Im April sinkt der von der Europäischen Kommission ermittelte Economic Sentiment Indicator (ESI), der das europäische Wirtschaftsklima anzeigt, in der Eurozone (-1,6 Punkte auf 104,0) und EU-weit leicht (-1,5 Punkte auf 103,7).

Der Beschluss in Deutschland bis spätestens Ende 2038 aus der Kohleförderung auszusteigen ist eine große Herausforderung und ein klarer Schritt des damit verbunden Strukturwandels.

Energiepreise: Die ersten Monate des Jahres 2019 zeigen einen sehr dynamischen Verlauf für Strom, Gas und CO2 Zertifikate. Betrachtet man die Strom Base-Preise (Preiszone DE) so lagen die niedrigsten Preise in einem Bereich knapp über 45 EUR/MWh und die höchsten Preise haben an der 50 EUR/MWh Grenze gekratzt.