ISO 50.001 Grundlagen des Energiemanagements: Teil 1

Was ist ein Energiemanagementsystem?

Ein Energiemanagementsystem dient der Steigerung der Energieeffizienz und der Reduktion der Energiekosten. Es soll helfen den Energieverbrauch zu senken und CO2 Emissionen zu verringern. Es schafft die Voraussetzungen, um den Energieverbrauch durch organisatorische und technische Maßnahmen bewusst zu steuern und damit die energiebezogene Leistung laufend zu optimieren.

Veröffentlicht wurde die europäische Norm „EN ISO 50.001 – Energiemanagementsysteme“ im Juni 2011 – in deutscher Sprache folgt sie im Dezember. Mit 24. April 2012 soll sie die ab August 2009 geltende Norm „EN ISO 1600“ gänzlich ersetzen.

Wie in den meisten Managementsystemen (Beispielsweise ISO 9.001 – Qualitätsmanagement; ISO 14.001 – Umweltmanagement; etc.), liegt auch dem Energiemanagement der PDCA–Zyklus und der damit verbundene kontinuierliche Verbesserungsprozess zu Grunde.

PDCA steht für:

Dieser wird in der folgenden Abbildung speziell für die ISO 50.001 schematisch dargestellt:

PDCA Zyklus ISO 50.001

Abbildung PDCA Zyklus ISO 50.001

Hauptelemente

Die fünf Hauptelemente eines Energiemanagementsystems nach ISO 50.001 sind:

 


Dies ist der erste Teil unserer Serie zum Thema Energiemangement auf Basis der ISO 50.001. Im Verlauf der Reihe werden sollen verschiedene grundlegende Themen des Energiemanagements verständlich erklärt werden. Im nächsten „ISO 50.001 Grundlagen des Energiemanagements“ Beitrag werden wir uns den Vorteilen eines Energiemanagementsystems widmen.